Wärmedämmung der Gebäudehülle

Ein Gebäude sollte bei einer energetischen Sanierung immer als Ganzes betrachtet werden, um Bauschäden zu vermeiden und um zu erkennen, welche Maßnahmen das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis haben. Die nachfolgende Graphik zeigt den Anteil der einzelnen Bauteile beim Wärmeverlust eines unsanierten Gebäudes mit dem Baujahr vor ca. 1975. Viele Maßnahmen zur Optimierung sind kombinierbar; es empfiehlt sich, vor Beginn einer energetischen Sanierung einen Fachplaner von DomoLytik hinzuzuziehen, um für das jeweilige Gebäude ein optimales Maßnahmenbündel zu finden. Zusätzlich kann er über die aktuellen Fördermöglichkeiten beraten.



Unser besonderes Augenmerk gilt der fehlerfreien Ausführung der Arbeiten, um spätere kostenintensive "Sanierungen der Sanierung" zu vermeiden.

Wärmedämmung der Außenwände



Häufiger Anlass für die Durchführung der Dämmmaßnahmen sind Feuchtigkeitsschäden auf Grund von Wärme- bzw. Kältebrücken in Innenräumen, ev. hat sich auch schon Schimmelpilzbefall gebildet. Sinnvoll kann dann eine Wärmedämmung der Außenwände sein, um die Oberflächentemperatur der betroffenen Bauteile zu erhöhen. Unterschieden werden Dämmmaßnahmen, die auf der Außenseite der betroffenen Wand angebracht werden (Wärmedämmverbundsysteme-WDVS) und solche die innenseitig installiert werden. Dabei ist eine außenseitige Maßnahme in der Regel bauphysikalisch zu bevorzugen da sie deutlich fehlertoleranter bei der späteren Nutzung ist. Kann jedoch z.B. aus nachbarschaftsrechtlichen oder denkmalpflegerischen Gründen nur eine innenseitige Dämmung aufgebracht werden, sind erheblich höhere Ansprüche an die Planung, die Materialauswahl und insbesondere die handwerkliche Ausführung zu stellen, um ein dauerhaft schadenfreies Bauteil herzustellen.

Auch bei der Ausführung einer Außenwärmedämmung unter Erdniveau als sogenannte Perimeterdämmung rächen sich Planungs- und Ausführungsfehler mit späteren Feuchtigkeitsschäden und sehr kostenintensiven Sanierungsmaßnahmen.

Wärmedämmung des Daches



Nach den Außenwänden weist eine ungedämmte Dachkonstruktion den höchsten Wärmeverlust auf. Bei der Sanierung kann ein Steildach als Zwischensparren- oder Aufdachdämmung (oder der Kombination aus Beidem) energetisch optimiert werden. Bei der Planung müssen jedoch bauphysikalische Forderungen wie Hinterlüftung, Luftdichtigkeit und/oder Diffusionsfähigkeit besonders planerisch beachtet werden, um kostspielige Bauschäden durch Kondensatanfall in oder auf den Bauteilen zu vermeiden.

Bei Flachdachgebäude und häufig bei nicht ausgebauten Dachgeschossen wird die Dämmung der obersten Geschoßdecke vorgenommen.

Sanierung der Fenster

Fenster ohne Rahmendichtungen tragen durch den ungewollten Kaltlufteintritt erheblich zum Energieverlust eines Gebäudes bei. Eine den heutigen Stand der Technik entsprechende Dreifachverglasung im wärmegedämmten Rahmenprofil weist nur noch ein ca. Zehntel des Energieverlusts einer "alten" Einfachverglasung mit Einbaujahr vor 1970 und ca. ein Fünftel des Energieverlusts einer Isolierverglasung mit Einbaujahr vor 1990 auf. Bei Isolierverglasungen ist das Produktionsdatum der Verglasung oft auf den Aluminiumsteg zwischen den Glasscheiben eingeprägt.

Sind bei Holzfenster die Fensterrahmen noch im guten Erhaltungszustand und weisen eine ausreichende Profilstärke auf, kann auch über den Glasaustausch und das Einfräsen einer Dichtung als Sanierungsmaßnahme nachgedacht werden. Dadurch werden Schäden am Innen- und Außenputz durch den Fenstertauch vermieden. Allerdings sollte aus bauphysikalischen Gründen die Fenstersanierung nicht als alleinige Sanierungsmaßnahme in Betracht gezogen werden, da sich durch die Verringerung der Luftwechselrate und die Erhöhung der Oberflächentemperatur Kondensatanfalls möglicherweise auf ungedämmte Außenwände verschiebt und zu Schimmelpilzbefall führen kann.

Wärmedämmung der Kellerdecke

Eine ausreichende Wärmedämmung der Kellerdecke führt neben der Energieeinsparung zu einer Steigerung der Wohnqualität, die "Fußkälte" des Erdgeschossbodens wird reduziert.




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